Einen eigenen WordPress-Blog erstellen – Teil 2

Grundeinstellungen

Hallo zusammen im ersten Teil haben wir WordPress installiert, eigentlich kann es jetzt los gehen. Wir wollen aber noch ein paar grundlegende Einstellungen in WordPress betrachten, die wir auf unsere Bedürfnisse anpassen sollten, bevor wir anfangen zu Bloggen oder eine Internetseite aufbauen. Im Backend finden wir unter „Einstellungen“ ein paar Bereiche die wir uns nun ansehen.

Allgemein:


Interessant sind hier der „Untertitel“, das Feld „Mitgliedschaft“ und die Zeitzone. Der „Untertitel“ enthält nach der Installation einen Standardtext der von uns angepasst werden kann. Er erscheint direkt unterhalb des Seitentitels.  Im unteren Bereich finden wir die „Zeitzonen“-Einstellung für unsere Seite. Diese passen wir auf unseren Standort an. Wichtig ist, dass wir das Feld „Mitgliedschaft“ kontrollieren. Hier sollte kein Haken gesetzt sein! Ist der Haken gesetzt, kann sich jeder auf unserer Seite registrieren und erhält Zugriff auf bestimmte Inhalte.WPBlogT2-01

Schreiben:


In diesem Bereich finden wir Einstellungen zum verfassen eines Beitrages. Wir können Emoticons ein und ausschalten oder eine Standardvorlage für unsere Beiträge festlegen. Sinnvoll ist es die „Standard Kategorie für Beiträge“ anzupassen und auf ein Kategorie einzustellen, in der sich später die meisten Beiträge befinden. Sind noch keine Kategorien angelegt, können wir diese unter dem Menü „Beiträge – Kategorien“ hinzufügen und später hier auswählen. Einen ganz wichtigen Punkt finden wir am Ende der Schreiben-Einstellungen, die „Update Services“ auch Ping-Dienste genannt. Diese informiert WordPress automatisch wenn wir einen neuen Artikel in unserem Blog veröffentlichen und sorgen dafür, dass unsere Artikel schneller von Suchmaschinen gefunden werden. Mehr zu den Ping-Diensten findet ihr hier oder im WordPress Codex .

Im dem Feld können wir folgende Eintragungen mach, oder die Liste aus dem ersten Link übernehmen.

http://ping.wordblog.de/
http://blogpingr.de/ping/rpc2
http://rpc.bloggerei.de/ping/

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Lesen:


Wir legen fest ob unsere „Startseite“ dynamisch, aus den letzten Beiträgen bestehen soll, oder ob wir eine statische Seite bevorzugen. Wir können festlegen wie viele Beiträge eine Blogseite maximal anzeigen soll und  ob unsere Seite von Suchmaschinen indexiert werden darf. Damit unser Blog für Suchmaschinen „sichtbar“ ist und indexiert werden kann nehmen wir den Haken raus.WPBlogT2-04

Diskussionen:


Was wäre ein Blog ohne Kommentare? In diesem Bereich legen wir fest wie WordPress auf Kommentare reagieren soll. Im oberen Teil „Standardeinstellungen für Beiträge“ geht es um Ping- und Trackbacks. Mehr dazu findet ihr hier. Wir lassen alle drei Einstellungen aktiv. Im folgenden legen wir fest, dass ein Benutzer seinen Namen und seine E-Mail Adresse hinterlassen muss um einen Kommentar zu hinterlassen. Das sich Benutzer erst registrieren müssen sollten wir deaktiviert. Im unteren Bereich können wir noch entscheiden ob wir jeden Kommentar erst freigeben wollen bevor er erscheint.WPBlogT2-05

Mediatek:


In der Mediatek können wir ein paar Einstellung in Bezug auf die Größe von Bildern einstellen. „Organisiere meine Uploads in monats-und jahresbasierten Ordnern“ habe ich deaktiviert.WPBlogT2-06

Permalinks:


Abschließend können wir die URL’s unseres Blogs noch etwas „schöner“ gestalten, indem wir unter „Permalinks“ z.B. die Einstellung „Beitragsname“ auswählen. WordPress schreibt hierzu ein paar Zeilen Code in die Datei .htaccess. Es muss also gewährleistet sein das WordPress die Berechtigungen hat in die Datei zu schreiben. Hat es diese nicht bekommen wir eine Meldung angezeigt,die den Code für die .htaccess beinhaltet. Wir kopieren den Code und fügen ihn in die .htaccess einfügen.WPBlogT2-07

Interessantes zum Thema Grundeinstellungen gibt’s auf:
BLOGPROJEKT.DE
WORK-PAPER.DE
blogsheet.de
Ob alle Einstellungen für euren Blog die „besten“ sind müsst ihr selbst herausfinden und dann auf eure Bedürfnisse anpassen.

Im nächsten Teil 3 legen wir uns ein „Child Theme“ an und nehmen eine erste kleine Änderung unseres Themes vor. Child Themes erben alle Eigenschaften ihres Haupt-Themes und geben uns so die Möglichkeit Änderungen vorzunehmen, ohne diese am Haupt-Theme durchzuführen.

Dazu demnächst mehr in:

Teil 3 – Einen eigenen WordPress-Blog erstellen – „Child Theme“

 

 

 

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