Einen eigenen WordPress-Blog erstellen – Teil 1

Installation auf einem Webspace

Heute installieren wir WordPress auf unserem eigenen Webspace. Um WordPress zu installieren müssen ein paar technische Voraussetzungen von unserem Webhosting Anbieter erfüllt werden.

  •  PHP-Version                        5.2.0       oder höher
  • MySQL-Version                   5.0          oder höher
  • Apache Webserver
  • FTP Zugang sowie eine FTP-Software z.B. FileZilla zum Upload von WordPress auf den Webspace
  • Zip-Programm z.B. 7Zip
  • Apache Modul „mod_rewrite“ benötigen wir um Permalinks für „schöner URLs“ nutzen zu können

 Die Voraussetzungen findet ihr auch unter: http://wpde.org/voraussetzungen/

Diese Anleitung basiert auf einem Webhosting-Paket von ALL-INKL.com. Grundsätzlich sollte die Vorgehensweise auch bei anderen Webhosting-Anbietern funktionieren. Aufgrund verschiedener Backends der Anbieter unterscheiden sich die Installation in der Verwaltung der einzelnen Komponenten. Nachdem wir uns für einen Webhosting Anbieter entschieden haben beginnen wir jetzt mit der Installation von WordPress.

WordPress download


  • Wir downloaden WordPress in der deutschen Version von: http://wpde.org/download/
  • Entpackt die Datei wordpress-4.0-de_DE.zip

Der Inhalt der entpackten Zip-Datei solle so aussehen.WPBlogT1-01

Upload der WordPress Dateien auf den Webspace


 Nachdem wir WordPress entpackt haben müssen wir die Dateien auf unseren Webspace hochladen. Es empfiehlt sich unter eurer Domain einen eigenen Ordner z.B. „wordpress“ oder „blog“ auf dem Webspace anzulegen. Der Pfad sieht in etwa so :  /meinewebseite.de/wordpress/ auf diesen müsst ihr dann noch eure Domain umleiten/einstellen.

ALL-INKL bietet zum Upload von Dateien einen eigenen „WEB-FTP“, den wir über die Verwaltungsseite KAS starten können. Alternativ können wir uns mit FileZilla auf den Server verbinden.

Wir starten den „Web-FTP“.WPBlogT1-02

Mit den zwei roten Monitoren gelangen wir auf den „Web-FTP“ unserer Domain.WPBlogT1-03

Wir legen einen neuen Ordner „wordpress“ an und wechseln in diesen und klicken auf „Upload“.WPBlogT1-04

Bevor wir die Dateien hochladen packen wir diese noch in eine .Zip Datei. Hierzu gehen wir im Windows Explorer oder einem anderen Dateibrowser in den zuvor entpackten WordPress Ordner, markieren alle Dateien und packen diese in eine neue .Zip Datei. Das hat den Vorteil, das wir nach dem Upload der .Zip Datei in den Webspace keinen Unterordner mehr haben in dem die Dateien abgelegt sind. Laden wir die Datei wordpress-4.0-de_DE.zip direkt auf den Webspace hoch liegt WordPress im folgenden Pfad:

/meinewebseite.de/wordpress/wordpress/       oder in

/meinewebseite.de/blog/wordpress/

Wir wählen mit „Durchsuchen“ die .Zip Datei aus, setzen den Haken „Archive nach dem Hochladen entpacken“ und laden die Datei hoch.WPBlogT1-05

Auf unserem Webspace sehen wir danach die WordPress Dateien.WPBlogT1-06

MySQL Datenbank für WordPress anlegen


Jetzt brauchen wir nur noch eine Datenbank bevor wir die eigentliche WordPress Installation starten können. Wir öffnen die Startseite des KAS von ALL-INKL und klicken im linken Menü auf „Datenbank“. Über den Link „Neue Datenbank anlegen“ erstellen wir uns eine neue Datenbank.WPBlogT1-07

Wir werden nach einem Kommentar und einem Passwort gefragt. Als Kommentar vergeben wir „wordpress“ unter diesem Namen wird uns die Datenbank später in der Übersicht angezeigt. ALL-INKL vergibt als Datenbank- und Benutzernamen eine zufällige Buchstaben/Zahlen Kombination. Anhand des Kommentares wissen wir, das es sich um unsere WordPress Datenbank handelt.WPBlogT1-08

In der „Datenbank Übersicht“ sehen wir nun den „richtigen“ Datenbankname sowie den Nutzername. Diese müssen wir während der WordPress Installation angeben. Unsere Datenbank ist nun angelegt  und wir gehen zur Installation über.WPBlogT1-09

WordPress Installation


Wir starten den Installationsassistenten indem wir im Browser die folgende URL aufrufen:

http://meinewebseite.de/wp‐admin/install.phpWPBlogT1-10

„Datenbank Name“, “Benutzername“ passen wir auf unsere zuvor erstellte Datenbank an und tragen das Passwort ein. Bei ALL-INKL kann der Datenbank Host auf „localhost“ bleiben. Bei anderen Anbietern müsst ihr in der FAQ nachlesen wie der MySQL Host angegeben werden muss. Den Tabellen-Präfix lassen wir auf wp_.WPBlogT1-11

WordPress kann mit unserer Datenbank kommunizieren und weiter geht’s.WPBlogT1-12

WordPress benötigt noch ein paar Informationen von uns. Im folgenden Dialog vergeben wir den Seitentitel und legen den Benutzernamen und ein Passwort für die Administration unserer Seite fest. Wichtig ist auch die E-Mail Adresse. Diese benötigt WordPress um euch über Ereignisse auf eurer Seite zu informieren.WPBlogT1-13

Die Installation wird durchgeführt und wir gelangen über den Button „Anmelden“ direkt zur Administrationsseite.WPBlogT1-14

Das war es von Teil 1 „Einen eigenen WordPress Blog erstellen“.

WordPress ist nun installiert, bevor wir aber mit dem Bloggen loslegen, sollten wir uns ein paar Grundeinstellungen von WordPress anschauen und diese auf unsere Belange anpassen.

Dazu mehr in:

Teil 2 von „Einen eigenen WordPress-Blog erstellen“

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